Auf den Spuren Martin Luthers

Eisenach im Nordwesten des Thüringer Waldes. 411 Meter über dem Meeresspiegel thront die berühmte Wartburg. Highlight bildet das Zimmer Martin Luthers, in welchem er vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 lebte und wirkte. Dort übersetzte er das Neue Testament in nur etwa zehn Wochen. Anders als seine Vorgänger orientierte sich Luther dabei am griechischen Text, der sogenannten Septuaginta. Wenn man im sogenannten Lutherzimmer steht, spürt man die weltgeschichtliche Bedeutung, die von dem Wirken dieses Mannes ausgegangen ist, der der katholischen Kirche und ihrem Ablasshandel vor rund 500 Jahren den Kampf angesagt und damit die Reformation begründet hat.

Die Wartburg

Der Name bedeutet Warte, also Wach-, Wächterburg. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Wartburg selbst ist eine imposante Erscheinung und bietet zugleich einen grandiosen Ausblick. Eine Führung dauert rund eine Stunde und kostet für einen Erwachsenen 10 Euro. Um 11 Uhr und 14 Uhr werden auch spezielle kindgerechte Führungen angeboten. Wer Fotos oder Videos anfertigen möchte, erhält die Erlaubnis gegen eine extra Gebühr von 2 Euro. Der Besuch des Südturms kostet extra und liegt bei 1,50 Euro pro Erwachsenem und 1 Euro pro Kind.

Vom Parkplatz, der mit 5 Euro zu Buche schlägt, läuft man gute 10-15 Minuten zur Burg hinauf. Alternativ wird ein Shuttle-Service angeboten. Ein Besuch der Wartburg ist sehr zu empfehlen.

Weiterführender Link: www.wartburg.de

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