Die Heimat der Eisriesen

Die im österreichischen Tennengebirge im Salzburger Land liegende Eisriesenwelt gilt mit einer Gesamtlänge von 42 km als die größte Eishöhle der Welt. Entdeckt hat sie der Salzburger Naturforscher Anton von Posselt-Czorich im Jahr 1879. Das Eingangsportal befindet sich in einer Höhe von 1.640 Metern und ist über eine Seilbahn gut erschlossen. Das letzte Stück von der Bergstation zum Höhleneingang ist nur zu Fuß erreichbar und erfordert eine gute körperliche Kondition. In Abständen von circa 15 Minuten werden rund 75-minütige Höhlen-Führungen angeboten, die rund einen Kilometer ins Berginnere führen. Im Rahmen der informativen Führung erhalten die Besucher Lampen zur Verfügung gestellt. Auf Pfaden geht es rund 700 Stufen hinauf und vorbei an eindrucksvollen Eisformationen, bis man im Dom steht. Von hier aus werden die Besucher von rund 500 Metern Bergmassiv überragt.

Faszinierende Einblicke auf Jahrtausende alte Eisformationen

Im Höhleninneren ist das Fotografieren und Filmen untersagt, weshalb für erste Impressionen auf die Website des Veranstalters verwiesen wird. Allerdings ersetzen die dort gezeigten Fotos und Filmaufnahmen keinen persönlichen Eindruck. Auch wenn der Eintrittspreis mit 30 Euro pro Erwachsenem inkl. Seilbahnnutzung (Online-Preis) zunächst üppig erscheint, so ist der Besuch der Eisriesenwelt bei Werfen jedoch ein lohnendes Ausflugsziel für Jung und Alt, das neben einem atemberaubenden Alpen-Panorama faszinierende Einblicke auf bis zu 5.000 Jahre alte Eisformationen bietet und damit eindrucksvoll in Erinnerung bleibt. Für einen Besuch, der nur im Sommerhalbjahr von Mai bis Ende Oktober möglich ist, sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden.

Weiterführende Links:
https://www.eisriesenwelt.at
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisriesenwelt

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